Geborgen sein im Schoß von Mutter Erde und wiedergeboren werden!
Das Schwitzhütten-Ritual
ist ein altes Erd-Ritual aus dem indianischen und anderen schamanischen Kulturkreisen.
Es findet in einer flachen Rund-Hütte aus Weidengeflecht statt, über das eine verdunkelnde Schicht aus Decken gelegt wird. In die Mitte der Hütte wurde eine Höhlung gegraben, in die Steine gelegt werden. Diese werden mehrere Stunden im Feuer zum Glühen gebracht. Über die heißen Stein wird Wasser gegossen, was eine höchst intensive, heiße Atmosphäre erzeugt. Die Menschen sitzen nackt/leicht bekleidet auf der Erde, dicht nebeneinander – geborgen in Enge und Dunkelheit wie einst in der Gebärmutter.
Und wir wollen auch in der Hütte wiedergeboren werden!
Doch zuvor darf etwas absterben, dürfen wir das loslassen, was veraltet ist, was unseren Neubeginn vereitelt, was uns in immer gleiche, unglückliche Verhaltensweisen zurückwirft:
Ängste, die uns am freien, selbst-bestimmten Leben hindern.
Dabei helfen 4-5 ”Schwitzhütten-Runden”:
Erst laden wir WegbegleiterInnen ein und schicken Bitten für das Weltgeschehen in den Kosmos.
In der 2. Runde bitten wir für Menschen, die uns nahe stehen.
Die 3. Runde ist uns selbst und unseren Tiefenprozessen gewidmet.
In der 4. Runde befreunden wir uns mit unseren sogenannten Dunklen Seiten und die
5. Runde dient dem Dank für das Erlebte.
Es wird viel gelacht, geweint, geschrieen, gesungen und geschwiegen! Die Hitze, die Dunkelheit, die Enge lassen in uns alle Ängste zum Vorschein kommen, die sonst im Verborgenen lauern. JedeR bekommt von mir und der Gruppe die Unterstützung, die notwendig ist, um durch tief - sitzende Ängste hindurch gehen zu können.
Der Lohn ist oft
ekstatische Neugeburt,
innere Reinigung von Festhalten Müssen am Alten,
Stolz, Freude, dieses intensive Ritual gemeistert zu haben,
sich den hinderlichen Ängsten hingegeben und sie aufgegeben zu haben
und das Leben wieder selbstverantwortlich in die Hand nehmen zu können!
Das Ritual beginnt um 14h und endet am nächsten Tag mit der Zeremonie des Auf-räumens (ca.1 Std. bis 13h). Alle sind am Gelingen des Rituals intensiv beteiligt: jedeR bringt Holz mit, wir holen gemeinsam Steine, errichten das Feuer, decken die Hütte ein, schmücken den Altar und bringen für den Imbiss am Ende gegen 22h etwas mit. Am nächsten Tag wird das Ritaul durch gemeinsames Aufräumen des Schwitzhüttenplatzes, etc. beendet.
Die Schwitzhütte befindet sich auf meinem Grundstück. Anschließend an das Schwitzhüttenritual können die Räumlichkeiten meiner Praxis genutzt werden.



